Lernen strafversetzte Schüler aus ihren Fehlern?

Lernen strafversetzte Schüler aus ihren Fehlern?

Ein Boss einer Mafia scheint die Gesetze nicht immer ganz ernst zu nehmen. Ähnlich ergeht es auch manchmal dem ein oder anderem Schüler. Selbst nach einer Schulversetzung werden sie zu Wiederholungstätern – im Bankenraub.   In dem Theaterstück ,,Der große Traum vom vielen Geld” versucht die Protagonistin nach einer einjährigen Versetzung in eine Bank einzubrechen. Wird es ihr und ihren Buddys gelingen?

Das können Sie am Donnerstag, dem 23.05.2019, um 18:30 Uhr in der Aula des Sorbischen Gymnasiums Bautzen erfahren. Die Klassenstufe 10 stellt mit Musik, Tanz und Theater ein 40-minütiges Programm zum Thema “Geld” vor. Sie sind herzlich zur Aufführung eingeladen und der Eintritt ist frei. Einlass ist bereits 18:00 Uhr.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch zur Premiere.

Die Schüler der Klassenstufe 10

Prag anders

Montag, den 8. Oktober

Wo manch´Schüler in den  Herbstferien in ferne Länder oder ans Meer reist, haben sich fünf Tschechischschüler mit unserer  Lehrerin paní Štillerová entschieden, in Prag eine Woche der Ferien zu verbringen. Gleich am Montag in der Früh trafen wir uns am Bahhof Bautzen, um die Reise in die tschechische Hauptstadt gemeinsam anzutreten. Unser Ziel war dabei, gegen elf Uhr in Prag anzukommen, um den Tag vollstens nutzen zu können. Allerdings haben wir  bei unserer Planung uns im vollsten Vertrauen auf die Pünktlichkeit der Verkehrsmittel verlassen – leider war dem nicht so: wir erlebten eine Odyssee nach Prag mit einer Länge von über acht Stunden. Dadurch hatten wir in Liberec eine Pause von mehr als drei Stunden, sodass sich der ein oder andere Schüler wohl fragen musste, ob das Reiseziel spontan geändert werden sollte. Unsere Zeit verdrückten wir uns mit einem ersten typischen tschechischen Essen in einer rustikalen Gaststätte, sowie der Bewunderung ehemals deutscher Architektenkunst, erkennbar an den Fassaden der Häuser, wie beispielsweise dem Reichenberger Rathaus. Nachdem die Reise mit Bus und Bahn endlich sich dem Ende neigte, erschien die Stimmung leicht gedrückt. Jedoch beim Anblick des aus der 10. Klasse uns bekannten Kolej Hostivařs, unserer Unterkunft, kamen Erinnerungen an die damals wirklich schöne Exkursion hervor und somit freuten sich alle recht schnell wieder auf die kommende Woche, wobei unsere Erwartungen auf eine wunderbare Zeit in Erfüllung gehen sollten.

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Schüleraustausch zwischen unserem Gymnasium und dem Gymnasium in Varnsdorf

„V druhé polovině září jsem strávila v rámci studentské výměny týden v osmé třídě na gymnáziu v Budyšíně. Moc se mi tam líbilo, ale spousta věcí fungovala jinak, než jsem zvyklá. Třeba dvě hodiny byly spojeny do jedné, která trvala 90 minut. Škola se mi líbila, ale byla pro mě jako jedno velké bludiště a nikdy jsem nevěděla, kudy se kam jde. Hodiny probíhaly v lužické srbštině i v němčině. Nejvíc mě bavila matematika, která byla v srbštině. Já jsem mluvila nejvíc anglicky, protože tak jsme si povídaly s Hankou, mojí hostitelkou. Němčinu jsem hodně poslouchala, stejně jako srbštinu, ale moc jsem tak nemluvila, jen občas v rodině. Líbilo se mi úterní odpoledne, kdy jsme v rámci prohlídky centra Budyšína navštívili knihkupectví a cukrárnu. Byli jsme na Bohaté věži, ze které je výhled na celý Budyšín. Viděla jsem také radnici a navštívila krásný chrám sv. Petra. V Budyšíně jsem získala spoustu nových zážitků a zkušeností a jsem ráda, že jsem se výměnného pobytu zúčastnila.“                                                                                                                     Zuzka

 „In der zweiten Septemberhälfte war ich im Rahmen eines Schüleraustausches in einer achten Klasse des Sorbischen Gymnasiums. Mir hat es sehr gefallen, auch wenn vieles für mich neu war. So waren zum Beispiel zwei Schulstunden zu einer Stunde von je 90 Minuten zusammengefasst. Das Schulgebäude war schön, aber ich irrte immer wieder umher und wusste nicht, wo ich hin musste. Die Unterrichtssprachen waren deutsch und sorbisch. Am besten gefiel mir Mate in der sorbischen Sprache. Ich sprach oft Englisch, um mich mit meiner Gastschülerin Hanka zu verständigen. Deutsch und Sorbisch habe ich oft gehört, aber wenig gesprochen, nur ab und zu in der Gastfamilie. Am Dienstagnachmittag waren wir im Stadtzentrum  und besuchten eine Bücherei und ein Kaffee. Wir waren auch auf dem Reichenturm und hatten einen herrlichen Blick auf die Stadt. Außerdem sah ich noch das Rathaus und den Dom. Ich hatte in Bautzen viele tolle Erlebnisse und bin froh, dass ich mich am Schüleraustausch beteiligt habe.“                                                                   Zuzka

„Ich habe mich am Schüleraustausch in Tschechien beteiligt. Deshalb war ich in der Woche vom 10. bis zum 14. September 2018 in Varnsdorf. Meine Gastschülerin hieß Zuzka. Wir hatten mit Zuzka viel Spaß. Auch die Familie und Zuzka‘s Klasse haben mich freundlich empfangen. Es war eine schöne Zeit und ich habe viel gelernt.“                     Hanka

The Big Challenge – die große Herausforderung

Neues Jahr –neue Herausforderung. Am 07. Mai 2019 war es erneut so weit. Die Schüler des Sorbischen Gymnasiums Bautzen stellten sich der “großen Herausforderung”, dem internationalen Wettbewerb in englischer Sprache . Insgesamt 102 Schülerinnen und Schüler haben sich angemeldet und davon haben 98 Teilnehmer der 5. bis 9. Klassenstufe Fragen auf verschiedenen Niveaustufen in Form eines Multiple Choice beantwortet. Die Anspannung war groß und seit dem 14. Mai kann sich jeder über die Ergebnisse online informieren. 

Für die Teilnehmer der 5. Klassenstufe war es besonders spannend und eine “echte Herausforderung”. Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.thebigchallenge.com/de .

Am Schuljahresende erhält jeder Schüler ein Teilnahmezertifikat und je nach Ergebnis ein kleineres oder größeres Geschenk.

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Eine kleine Reise nach Prag

Am Donnerstag, dem 11. April, begaben wir, die Schüler des Sorbischen Gymnasiums, uns auf eine Exkursion in die Tschechei. Wir fuhren mit dem Zug nach Liberec und von dort ging es mit einem Bus weiter nach Prag. Nach der dreistündigen Fahrt kamen wir endlich am lang ersehnten Ziel an – Prag. Unsere Lehrerinnen, Frau Stiller, eine echte Tschechin, und Frau Bresan-Sauer, eine echte Sorbin, begleiteten uns. Wir liefen weiter durch die Altstadt und folgten dabei dem Königsweg. Dieser begann am Pulverturm, vorbei am Altstädter Ring mit der prunkvollen Aposteluhr Orloj, über die Karlsbrücke, die über die Moldau führt mit ihren Musikern und Malern, weiter an der St. Nikolas Kirche vorbei und endete an der Burg Hradschin. Von dort aus hatten wir einen wunderschönen Blick auf Prag und es wurden nicht wenige Fotos gemacht. Zum Schluss sahen wir uns noch das goldene Gässchen an. Auch den Wenzelsplatz mit dem Wenzel Denkmal besuchten wir. Um auch unser Wissen zu erweitern, hielten wir an den Sehenswürdigkeiten jeweils ein Referat. Wir benutzten die Straßenbahn, um von Ort zu Ort zu kommen und kamen mit ihr auch am Abend am Hostel Marabou an. Dort schmausten wir königlich zum Abendessen und tankten unsere über den Tag verlorene Energie wieder auf. Wir schliefen in hübschen kleinen Zimmern und am nächsten Morgen frühstückten wir wieder reichlich und köstlich. Wir verließen das Hostel und fuhren mit der Straßenbahn zum Prager „Eifelturm“ und bestiegen seine 299 Stufen. Anschließend gingen wir in das Spiegellabyrinth und später hatten wir dann noch etwas Freizeit. Danach ging es mit tschechischen Süßigkeiten und Kofola wieder nach Hause.

 Vanessa Sauer, Hermine Lehmann, 7-2, Sorbisches Gymnaium Bautzen

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Die Stadt der überfüllten Verkehrsmittel oder: Wie Zehntklässler Prag erleben

(Die Exkursion wird gefördert durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds)

Am 1. April um 7:40 Uhr startete unser Bus die Fahrt in die tschechische Hauptstadt. An Bord waren 47 Schüler und drei Lehrer vom Sorbischen Gymnasium Bautzen. Nach drei Stunden Fahrt erblickten wir unser Hostel in Prag, es trug den kreativen Namen „Marabou“. Nachdem wir unser Gepäck abgestellt hatten, ging es auch schon los in die Stadt. Eine zehn Jungen und Mädchen zählende tschechische Klasse begleitete uns. Wir liefen durch einen Park, über große Kreuzungen und schließlich entlang den Häusern der Altstadt. Zwischendurch wurde unsere europäische Währung in Kronen umgetauscht. Vor dem Rathaus hörten wir uns das Geläut des berühmten „Orloj“, einer astronomischen Uhr mit einigen weiteren Besonderheiten, an. Es folgte eine Führung in tschechischer Sprache durch das Rathaus, zunächst für die Schüler, die Tschechisch als Muttersprache sprechen oder es in der Schule lernen, später für den kompletten Rest auf Deutsch. Beide Gruppen bestiegen auch noch den Rathausturm, von wo sie einen ersten Überblick über Prag erhaschten. Für die ersteren folgte dann aber noch eine spontane Kennlernrunde mit einer ebenfalls in Prag gastierenden russischen Gruppe. Damit war der erste Tag verbracht und wir fuhren mit dem Bus zurück ins Hostel. An diesem Tag machten wir das erste Mal die Erfahrung, unsere 61 Leute in ein überfülltes öffentliches Transportmittel zu quetschen. Der Großteil der Gruppe bekam nun seine Zimmer zugewiesen, die jedoch weiträumiger, moderner und somit auch wesentlich beliebter waren, nicht zuletzt wegen der dort integrierten Bäder. Die Ausstattung war nichtsdestotrotz wackelig bis leicht zerbrechlich, wie wir bald herausfanden. Der Abend wurde durch den modernen Zeichentrickfilm „Alois Nebel“, welcher die Vertreibung der Deutschen aus Tschechen behandelt, abgeschlossen.

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